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Anfang 2022 sollen die Autos durch den Swinetunnel rollen

Polens Politprominenz kam am 28. April 2017 zur Unterzeichnung des Finanzierungsabkommens für den Tunnelbau unter der Swine nach Świnoujście (Swinemünde). Zukünftig soll der 1,76 km lange Autotunnel die durch den Fluss Swine getrennten Ostseeinseln Usedom und Wollin verbinden.

Als symbolischer Ort für die Vertragsunterzeichnung wurde die Fähre „Karsibór II” gewählt. Sie verbindet seit 40 Jahren die Stadt mit dem Rest des Landes. Bei der feierlichen Zeremonie waren neben dem Vizemarschall des Sejms Joachim Brudziński, der stellvertretende Ministerpräsident, Finanzminister und Minister für wirtschaftliche Entwicklung Mateusz Morawiecki, der Minister für Infrastruktur und Bau Andrzej Adamczyk, der Minister für Meereswirtschaft und Binnenschifffahrt Marek Gróbarczyk sowie der stellvertretende Minister für Infrastruktur und Bauwesen Jerzy Szmit, der Wojewode Westpommerns Krzysztof Kozłowski, der Präsident von Świnoujście Janusz Żmurkiewicz und der amtierende Direktor des Zentrums für EU-Transportprojekte Przemysław Gorgol zugegen.

Präsident Janusz Żmurkiewicz dankte u. a. dem Vizemarschall des Sejms Joachim Budziński. Er bezeichnete ihn als "Paten des Tunnels" und guten Geist, der immer mit der Stadt in Kontakt geblieben ist und sich für das Projekt eingesetzt hat.

Sein Dank galt aber auch allen Bewohner von Świnoujście, die seit mehr als 70 Jahren auf diesen Tunnel warten und mit diesem Verkehrsprojekt einen Entwicklungsschub für Wirtschaft und Tourismus verbinden. Gegenwärtig leben 80 % der Bevölkerung im westlichen Teil auf Usedom. Hier befindet sich das Zentrum der Stadt. Am östlichen Teil der Meerenge, auf der Insel Wollin liegt der Bahnhof von Świnoujście. Zwischen den Inseln Usedom und Wollin verkehren insgesamt vier Fähren rund um die Uhr. Sie gehören der Stadt und befördern jährlich rund 2 Millionen Fahrezeuge und mehrere Millionen Passagiere kostenlos von einem Ufer zum anderen.

Der Investitionswert des Swine-Tunnels beträgt rund 912 Millionen PLN (etwa 225 Millionen Euro). Das Projekt wird zu 85 % (775 Millionen PLN - rd. 190 Millionen Euro) von der EU gefördert. 15 Prozent der Baukosten übernimmt die Stadt Swinemünde. Ein Teil des Geldes kommt aus den Steuereinnahmen durch den neuen Flüssiggashafen.

 

Quelle: www.cupt.gov.pl

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