Horizonte verlangen nach Bewegung - Veranstaltung zur 10-jährigen Mitgliedschaft Polens im Schengen-Raum

Pommersches Landesmuseum in Greifswald am 22.11.2017

16.00 Uhr
Feierabendgeschichte(n): Von der „Friedensgrenze“ zum Schengener Abkommen. Die deutsch-polnische Grenze in Pommern nach 1945

18.00 Uhr
Debatte zur 10-jährigen Mitgliedschaft Polens im Schengen-Raum
Stacheldraht, gerodeter Grenzstreifen, Überwachungskameras – ein Bild, das auf dem Gebiet der 26 Schengen-Staaten längst der Vergangenheit angehört. Wo noch Mitte 2007 am Strand von Swinemünde ein Schild vor dem Überschreiten der Grenze warnte, verläuft heute Europas längste Strandpromenade.
Wie selbstverständlich wohnen Stettiner in Löcknitz und Umgebung – ihre Kinder besuchen dort das deutsch-polnische Gymnasium. Diese Errungenschaften werden allzu gern als selbstverständlich hingenommen, wenn man auf die Schattenseiten offener Grenzen verweist: So etwa die gestiegene Kriminalität als eines der stärksten Argumente der Schengen-Skeptiker gegen die Öffnung der östlichen Grenze Deutschlands im Jahr 2007. Eine Veranstaltung zur Geschichte und Gegenwart unserer Region. Es diskutieren: Frank Gotzmann (Amt Garz), Andrea Gronwald (Kommunalgemeinschaft Pomerania e.V.), Gunnar Mächler (Polizeiinspektion Anklam), Julita Miłosz-Augustowska (Regionales Raumplanungsbüro der Wojewodschaft Westpommern); Uwe Rada (Journalist) moderiert.

Tipp: Zu diesem Anlass bietet das Landesmuseum am 22. November für interessierte Bewohner der Grenzregion (Stettin, Lubieszyn, Löcknitz und Pasewalk) einen Tagesausflug nach Greifswald an mit einer Führung durch das Museum, Altstadtrundgang und Teilnahme an der Veranstaltung zur 10-jährigen Mitgliedschaft Polens im Schengen-Raum. Die Fahrt inkl. Anmeldungen sind ab 2. November bis 17. November bei Dr. Przemysław Jackowski, Service- und BeratungsCentrum der Euroregion POMERANIA, Tel.:  +49 (0) 33 32 - 53 8 925 oder möglich.

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