Nach dem diesjährigen Zeitplan sollte am 22. Oktober ein weiteres Treffen des Euroregionalen Lenkungsausschusses des Interreg V A Programms Fonds für kleine Projekte stattfinden. Die Situation im Zusammenhang mit der Pandemie machte es den Ausschussmitgliedern jedoch unmöglich, an der Sitzung teilzunemmen. Es wurde beschlossen, dass der Beschluss der Mitglieder zu den Projekten im Umlaufverfahren getroffen wird

Bis zum 22. Oktober wurde eine Entscheidung über die größte Anzahl von Projekten der letzten Zeit und über den größten Kofinanzierungsbetrag in diesem Jahr getroffen. Insgesamt wurden 11 Projekte im Rahmen des Sonder Calls Covid-19 und 6 Projekte im Rahmen des "regulären" Calls genehmigt.

Insgesamt belief sich der Gesamtwert der genehmigten Projekte auf mehr als 0,5 Mio Euro.

 

Am 21. Oktober 2020 wurde das gemeinsame deutsch-polnische Entwicklungs- und Handlungskonzept der Euroregion Pomerania für 2021-2030 auf der Mitgliederversammlung der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V. vorgestellt und von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen. Das Konzept wurde im Rahmen des Interreg VA Projektes „Gemeinsam die Zukunft der Euroregion Pomerania gestalten“ erarbeitet.

In Folge der COVID-19 Pandemieentwicklungen und den geltenden Hygienebestimmungen fand die Sitzung nicht wie geplant in der Geschäftsstelle der Kommunalgemeinschaft Pomerania in Löcknitz, sondern im Kreistagssaal des Landkreises Vorpommern-Greifswald in Pasewalk statt.

Sven Friedrich vom beauftragten Büro INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner stellte den methodischen Ansatz der thematischen Workshops vor und wies auf das große Engagement wichtiger Akteure auf beiden Seiten der Grenze hin.

Er stellte vier zentrale Entwicklungsziele mit den Maßnahmen vor:

•        die Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen,

•        die Stärkung eines innovativen, grünen Wirtschaftswachstums,

•        die Stärkung des Miteinanders in Gesellschaft und Verwaltung und

•        der gemeinsame Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen.

In den Schlussfolgerungen wird darauf verwiesen, dass es für die zukünftige erfolgreiche Entwicklung unserer Euroregion entscheidend ist, gemeinsam mit einer „deutsch-polnischen“ Stimme zu sprechen und alle Aktivitäten zu bündeln.

Michael Sack, Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald und gleichzeitig Präsident der Kommunalgemeinschaft betonte während der Diskussion, dass mit diesem Dokument, die strategischen Grundlagen bis zum Jahr 2030 für unsere Grenzregion geschaffen wurden.

Neben der Präsentation und Zustimmung des EHK wurde der Haushaltsabschluss für das Geschäftsjahr 2019 bestätigt.

Nach fast zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit stellen wir den endgültigen Entwurf des Entwicklungs-und Handlungskonzeptes (EHK) 2021-2030 für die Euroregion Pomerania vor.

Das EHK wurde im Rahmen des Projektes INT120 „Gemeinsam die Zukunft der Euroregion Pomerania gestalten“ erarbeitet.

Euroregion Pomerania - Entwurf des EHK 2021-2030

Das EHK bietet eine inhaltliche Basis für das weitere Zusammenwachsen der Euroregion Pomerania. Zur praktischen Umsetzung haben wird zudem eine Analyse der rechtlichen Strukturen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit durchgeführt und Handlungsempfehlungen mit dem Ziel formuliert, bestehende Kooperationsnetzwerke und –strukturen effizienter zu nutzen und eventuell neue Strukturen aufzubauen.

Kooperationsmodelle in der Euroregion

 

Mit der Umsetzung des Projektes Kontakt- und Beratungsstelle für polnische und deutsche Bürger stellen sich die Stadt Szczecin zusammen mit der Kommunalgemeinschaft POMERANIA bereits seit über 10 Jahren der Herausforderung, die Verständigung zwischen polnischen und deutschen Bürgern und Ämtern sowie auch zwischen Institutionen zu verbessern, die in und um Szczecin grenzüberschreitend tätig sind.

Im Rahmen des Interreg-Projektes wurden zwei Kontakt- und Beratungsstellen eingerichtet, die erste 2009 in Löcknitz im Bürgerhaus, 2011 die zweite in Szczecin im Gebäude der Stadtverwaltung. In beiden wird Deutsch und Polnisch gesprochen. Sie bieten damit Bürgern sprachliche Unterstützung und Beratung in grenzüberschreitenden Angelegenheiten und unterstützen darüber hinaus Ämter und Behörden bei Kontakten untereinander sowie zu den Bürgern.

Aufgrund der Menge und der Komplexität von Vorschriften und Informationen, die für polnische und deutsche Bürger zu beachten sind, wenn sie im Nachbarland wohnen und arbeiten, wurde jetzt im Rahmen des Projekts eine interaktive Broschüre erarbeitet, die wie ein Kompendium online Informationen zu rechtlichen und sozialen Fragen in Polen und Deutschland bereitstellt. Alle Aspekte in der Broschüre werden umfangreich auf Grundlage der geltenden Gesetze und anhand von Beispielen erläutert. Darüber hinaus werden die zugrundeliegenden Quellen verlinkt und führen den Leser auf die Seiten der einzelnen Ämter und Institutionen.

Die Broschüre ist kostenfrei online verfügbar unter folgender Adresse: https://www.pomerania.net/de/component/edocman/grenzueberschreitende-broschuere-leben-und-arbeiten-im-deutsch-polnischen-grenzgebiet.html.

Im Rahmen der von der Stadt Szczecin organisierten Tage der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit findet am 23. Oktober 2020 um 10.00 Uhr eine Online-Konferenz zum Projekt der Kontakt- und Beratungsstellen für polnische und deutsche Bürger statt, in der die Broschüre der Öffentlichkeit vorgestellt und über die Leistungen und das bisher Erreichte im Projekt sowie die weiteren Pläne berichtet wird.

Weitere Einzelheiten zum Programm der Kooperationstage und zu den Möglichkeiten einer Teilnahme an unserer Konferenz finden Sie auf der Internetseite der Deutsch-Polnischen Kooperationstage unter https://dwpn.szczecin.eu/de oder Sie schreiben uns hierfür eine kurze Mitteilung an kontakt@um.szczecin.pl.

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