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Zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch trafen sich die euroregionalen Zentralstellen des DPJW entlang der deutsch-polnischen Grenze vom 20. bis 22. Juni in Mędzywodzie an der Ostsee.

Am diesjährigen Treffen nahmen Vertreter/innen der POMERANIA, der Pro Europa Viadrina, der Spree-Neiße-Bober und der Neiße teil, um aktuelle Themen zu besprechen. Der grenzüberschreitende Austausch findet wechselseitig auf deutscher und polnischer Seite statt.


Neben dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion zu speziellen Herausforderungen in Zeiten der Corona-Pandemie und der gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Situation fand auch ein interkulturelles Training zu Besonderheiten in Deutschland, Polen und der Ukraine statt, geleitet durch Herrn Dr. Erik Malchow.
Als Ergebnis der Veranstaltung konnten Wege und Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie der grenzüberschreitende Jugendaustausch wiederbelebt und neu Kontakte geknüpft werden können. Hierfür stehen neue Förderformate wie „Wiedersehenstreffen als Fachprogramm“ sowie „Auf zum Nachbarn“ zur Verfügung. Informationen dazu finden Sie unter: https://dpjw.org/dokumente-zum-downloaden/

 

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Fast 250 Mitstreiter der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nahmen am 07.06.2022 an der Feier zum 25-jährigen Bestehen der Euroregion Pomerania in Prenzlau teil. Ein Ereignis, auf das sich alle gefreut hatten, wie die hohe Teilnehmerzahl beweist, die selbst die kühnsten Erwartungen der Organisatoren übertraf!


Es war ein Fest für alle, die aktiv an der täglichen Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beteiligt sind. Umso mehr, als neben Vertretern der Politik, darunter zwei ehemalige Präsidenten der Euroregion Pomerania, Vertreter anderer Euroregionen an der deutsch-polnischen Grenze, aber vor allem zahlreiche Begünstigte sowohl von Interreg-Projekten als auch von solchen im Rahmen des Fonds für kleine Projekte, für die und dank derer unsere grenzüberschreitende Gemeinschaft gewachsen ist.

Aufgrund der Ausschöpfung der Mittel im Rahmen des Projektes "Small Project Fund Interreg VA Communication-Integration-Cooperation" wird die Annahme neuer Anträge ab 13.04.2022 ausgesetzt.

Für Konsultationen stehen die Mitarbeiter des Fonds für kleine Projekte den Antragstellern weiterhin zur Verfügung.

Gestern den 04.04.2022 am späten Nachmittag wurde im Dominikanerkloster in Prenzlau die Ausstellung "25 Blicke über die Grenze hinaus" eröffnet. An der Eröffnung nahmen sowohl die Landrätin des Landkreises Uckermark, Karina Dörk, als auch der Bürgermeister von Prenzlau, Hendrik Sommer, teil.

In seiner Eröffnungsrede betonte Sommer, wie sich die gutnachbarschaftlichen Beziehungen zu Polen im letzten Vierteljahrhundert verändert haben und wie sehr die Zusammenarbeit beiden Grenzregionen zugutegekommen ist, während zahlreiche gemeinsame Projekte eine gegenseitige Annäherung ermöglicht haben. Er betonte, dass es angesichts der aktuellen Geschehnisse in der Ukraine wichtig sei, zum Wohle aller gemeinsam zu handeln.

Frau Dörk wies auch auf die Bedeutung des Wortes "Zusammenarbeit" im Zusammenhang mit dem Krieg hin. Sie dankte dem Autor der Ausstellung, Andrzej Łazowski, dafür, dass er das Flüchtige, aber sehr Wichtige eingefangen hat, nämlich die Freude an dem, was man jeden Tag tut.

Die Euroregion Pomerania wurde durch Andrea Gronwald und Irena Stróżyńska vertreten. Für die beiden Damen ist diese Ausstellung eine Hommage und ein Dankeschön an alle, die sich für die Entwicklung der gemeinsamen Euroregion Pomerania einsetzen.

Der Autor der Ausstellung sagte, dass er kreative und mutige Menschen bei der Verwirklichung alltäglicher Ziele bewundere, und dass diese die Helden dieser Ausstellung seien. Er versuchte, bei jedem Blick Farbe, Licht und Glanz zu verwenden. Sein Ziel war es, heitere und fröhliche Bilder zu machen, denn, wie er sagte, es gibt etwas zu feiern.

Die Ausstellung wird durch das Projekt "Transcoding Pomerania" im Rahmen des Kooperationsprogrammes Interreg V A kofinanziert. Die Ausstellung ist vom 5. April bis zum 29. Mai 2022 im Kloster zu sehen.

Begleitet wird die Ausstellung von einer Wanderausstellung "EFRE-Förderung in Brandenburg entdecken" -Förderschwerpunkte des europäischen Strukturfonds. Frau Schreiter, die die EFRE-Verwaltungsbehörde bei der Eröffnung vertreten hat, sprach über die Bedeutung der EU-Förderung und dass die Wanderausstellung Teil der EFRE-Infokampagne #SinnvollEuropa ist, bei der auf die EU-Förderung und die geförderten Projekte im Land Brandenburg aufmerksam gemacht werden soll.

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