Am 02.09.2021 haben Mitglieder der Euroregionalen Lenkungskommission weitere COVID-19 FKP-Projekte und FKP-Projekte des regulären Calls bewilligt. Insgesamt konnten 10 deutsch - polnische Projekte in Höhe von 180.723,02 Euro (EFRE-Mittel) befürwortet werden.

Nächste Sitzung der Euroregionalen Lenkungskommission ist voraussichtlich für den Monat Oktober geplant.

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Am Sonntag, dem 15.08.2021, fand in Ramin eine kulturelle Veranstaltung unter dem Titel „"Ohne Rahmen" - Kunstdialog der Grenzregion“ statt, die im Rahmen des Sonder–Calls COVID-19 aus dem Fonds für kleine Projekte des Interreg VA Programms kofinanziert wurde.

Dieses Projekt wurde vom Förderverein Gutshaus Ramin e.V. in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Projektpartner, der Stiftung Bonin, und einem neuen Partner, dem Verein „Ambasada Kultury“ aus Stettin, durchgeführt.

Im Rahmen der Open-Air-Aktivitäten fanden u. a. eine Ausstellung mit einer Vernissage sowie zwei Shows statt, die zusätzlich auf eine Leinwand sowie ins Internet übertragen wurden. Außerdem wurden auf einer Leinwand die zuvor stattgefunden und aufgenommenen Workshops ausgestrahlt. Die neu entwickelte Internet-Plattform www.kunstdialog.de wurde zudem vorgestellt.

Die zum Projekt eingeladenen lokalen Kunstschaffenden stellten ihre Werke nicht nur digital, sondern auch in der realen Weltin den Räumen des Gutshauses und des Parks in Ramin aus. Im Konferenzraum des Gutshauses und im Park fanden Vorführungen von mehreren Kurzfilmen sowie ein Dokumentarfilm - mit besonderem Schwerpunkt auf pommersche Kunst - statt. Ein Gesangworkshop und das Konzert von Duxius (Edyta Rogowska, Alex Moore) & Takashi Peterson umrahmten musikalisch das ganze Projekt.

Mit diesem Projekt konnten die Projektteilnehmer sowohl die polnische, als auch die deutsche Kunst kennenlernen. Man konnte ein großes Interesse und einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern beider Länder beobachten.

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Zum Abschluss seiner Sommertour in der deutsch-polnischen Grenzregion hat Dr. Sergey Lagodinsky, Parlamentarier der Grünen im Europäischen Parlament, am 28.07. im Schwedter Haus der Bildung und Technologie sein Projekt eines europäischen Vereinsrechts vorgestellt. Am Informationsaustausch nahmen auf Einladung der Kommunalgemeinschaft Euroregion POMERANIA Vertreter aus dem Bereich Umweltschutz, Kultur, Wirtschaft und der lokalen Verwaltung teil.

Mit dem Projekt “Europäisches Vereinsrecht” wolle man vor allem “die paneuropäische Zivilgesellschaft stärken”, so Lagodinsky. Neben dem nationalen solle ein europäisches Vereinsrecht als Zusatzoption auch die Zusammenarbeit von Vereinen in den Grenzregionen vereinfachen. Gerade durch die Pandemie werde deutlich, so der EU-Abgeordnete, dass eine Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Initiativen von großer Bedeutung sei.

Von den eingeladenen Teilnehmern kam viel Zustimmung für die Initiative, aber auch Hinweise darauf, welche Probleme aktuell z. B. das Steuerrecht bei deutsch-polnischen Projekten verursache. Frau Gronwald, Geschäftsführerin der Kommunalgemeinschaft POMERANIA, betonte, dass ein europäisches Vereinsrecht die Förderung durch EU-Mittel deutlich vereinfachen könne.

Schwedt war die letzte Station von Lagodinskys Sommertour im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Zuvor hatte der EU-Parlamentarier, der auch ein Büro in Eberwalde führt, bereits Frankfurt/Oder und Cottbus besucht.

Nehmt am deutsch-polnischen Jugendforum „Europe calling – your voice, your future!“ https://www.europecalling-dpjw.org/  vom 6. bis 10. September 2021 in Chemnitz teil! Junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren, die sich für Europa und Politik interessieren, können sich noch bis zum 10. August 2021 anmelden.

Während des Jugendforums des Deutsch-Polnischen Jugendwerks, der Europäischen Akademie Otzenhausen und des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung diskutieren Jugendliche aus allen Regionen Deutschlands und Polens darüber, wie das Europa der Zukunft aussehen soll. Wie können die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit gemeistert werden – von Klimawandel über soziale Ungerechtigkeit bis hin zu Rechtspopulismus und Zuwanderung? Sie entwickeln Ideen gemeinsam in kreativen Medienworkshops weiter und präsentieren sie am Ende des Forums hochrangigen politischen Vertreter/-innen auf der Europaministerkonferenz, die parallel in Chemnitz stattfindet.

Eine Anmeldung ist bis zum 10. August 2021 hier https://www.europecalling-dpjw.org/anmeldeformular möglich.

Polnischkenntnisse sind nicht erforderlich, während des Forums wird gedolmetscht. Für Unterkunft und Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro, Fahrtkosten werden erstattet.

Bitte leiten Sie diese Informationen an interessierte junge Menschen sowie an Einrichtungen und Träger der Jugendarbeit weiter.

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