In dem vorletzten Workshop, der in Löcknitz stattgefunden hat, haben sich die Teilnehmer mit einem der wichtigsten Themen für die Zukunft der Euroregion auseinandergesetzt. Die Notwendigkeit, die Sprache des Nachbarn zu lernen, sollte eine der Prioritäten für die Bewohner der Grenzregion sein.

 

In dem ersten Einführungsbeitrag stellten Frau Iwona Potrykus, Stellvertretende Dirketorin der Abteilung für Bildungswesen der Stadt Stettin und Prof. Dr. Bernhard Brehmer, Universität Greifswald die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem gemeinsam realisierten Projekt „Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss“ vor. Danach  verwies Frau Regina Metz, Schulleiterin des Europaschule Deutsch-Polnisches Gymnasium Löcknitz  in ihrem Impulsvortrag auf den einzigartigen Ansatz am Gymnasium in Löcknitz, welcher es ermögliche, dass das polnische und deutsche Abitur gleichzeitig abgelegt werden kann. In dem nächsten Teil des Workshops arbeiteten die Teilnehmer in Gruppen an den Zielen und Maßnahmen für die Zukunft. Ergebnisse zur Gruppenarbeit, in der beigefügten Dokumentation.

Ergebnisprotokoll vom 06.11.2019

Im Rahmen einer erweiterten Präsidiumssitzung trafen sich am 02.10.2019 Vertreter der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania sowie weitere geladene Gäste zu einem Dialog mit dem Präsidenten des Ausschusses der Regionen Herrn Karl-Heinz Lambertz im Jagdschloss Schorfheide in Groß Schönebeck.
Herr Karl-Heinz Lambertz verdeutlichte, dass die territoriale grenzübergreifende Zusammenarbeit auch zukünftig seitens der Europäischen Kommission einen hohen Stellenwert besitzen wird. Immerhin leben und wohnen ca. 40 % der Einwohner Europas in Grenzregionen. Er betonte, Grenzregionen bedürfen auch zukünftig einer besonderen Beachtung und Förderung. Auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten, in denen die Geldquellen eher zurück gehen werden, ist es notwendig diese Mittel noch gezielter einzusetzen. Ob dazu immer große Investitionen gebraucht werden, sei dahin gestellt.

Welches Sprachniveau muss ich für meinen Wunschberuf nachweisen? Wie verhält es sich mit der Anerkennung meiner Ausbildung? Was muss ich bei der Wahl meiner Krankenversicherung beachten? Diese und ähnliche Fragen erhalten die Mitarbeiter des Welcome Centers Stettiner Haff mit Sitz in Pasewalk regelmäßig von polnischen Bürger zum Leben und Arbeiten im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Um solche Anfragen von polnischen und deutschen Bürgern zum grenzüberschreitenden Leben und Arbeiten schneller beantworten zu können, wurde eine Partnerschaft mit der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V. eingegangen. Bereits seit 2009 unterstützt und berät die Kontakt- und Beratungsstelle der Euroregion Pomerania polnische und deutsche Bürger erfolgreich bei ihrer Eingliederung im jeweiligen Nachbarland. Der Sitz der Kontakt- und Beratungsstelle auf deutscher Seite befindet sich in Löcknitz.

Am 26.September startete gegen 8.00 Uhr in Ahlbeck-Swinemünde, auf der Grenzüberschreitenden Promenade, die Fahrradtour Interreg Tour 2.0. Die 21 Teilnehmer arbeiten in den Gemeinsamen Sekretariaten, die die Interreg-Programme im deutsch-polnischen Grenzgebiet betreuen. In diesem Jahr führt die Tour von Swinemünde nach Görlitz, entlang des Oder-Neiße-Grenzgebietes. Ziel ist es, die aus den Mitteln der EU geförderten deutsch-polnischen Projekte bekannter zu machen.

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