Rückblick auf das 8. Internationale Wirtschaftsforum Chemika Expo 2017

Am 23. März 2017 fand das 8. Internationale Wirtschaftsforum Chemika Expo 2017 in Szczecin (Stettin) statt. Hauptthema des diesjährigen Forums war die "Internationale Zusammenarbeit als Entwicklungsmotor für Unternehmen". Die Veranstaltung wurde von mehr als 120 Geschäftsleuten, Akademikern und Vertretern der lokalen Regierungen Weißrusslands, Polens und Schwedens besucht.

Zu Beginn der Konferenz begrüßten Professor Jacek Przepiórski, Prorektor für Forschung der Westpommerschen Technologischen Universität Stettin (ZUT Zachodniopomorski Uniwersytet Technologiczny w Szczecinie), Dr. Jarosław Rzepa, Vizemarschall der Wojewodschaft Westpommern, Michał Przepiera, stellvertretender Stadtpräsident von Stettin und Jacek Drożdżal, Vorstandsvorsitzender des Westpommerschen Chemie-Clusters „Grüne Chemie“ die Teilnehmer.

Michał Przepiera eröffnete das von Professor Ryszard Kaleńczuk, Dekan der Fakultät für Technologie und Chemieingenieurwesen der Westpommerschen Technologischen Universität Stettin, moderierte erste Panel. Er sprach u. a. über Aktionen, dank derer Stettin zu einer attraktiven Metropolstadt wird und über Projekte zur Realisierung einer Kreislaufwirtschaft. Ein weiterer Redner, Bengt Malmberg, Manager des Sustainable Business HUB Malmö, berichtete über Erfahrungen der schwedischen Kommunalverwaltung hinsichtlich innovativer Recyclingmethoden. Anschließend erörterten der Präsident Bogdan Węgrzynek und die Vizepräsidentin des Nationalen Clusters Innovativer Unternehmen Angelika Jarosławska das Projekt Polen 3.0, das den Unternehmen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den Innovationstransfer neue Perspektive eröffnet. Das erste Panel beendete Jerzy Komarnicki, Technischer Direktor der Chemiefabrik „Siarkopol“ Tarnobrzeg Sp. z o.o., mit seinen Ausführungen zur Gewinnung neuer Werkstoffe aus Siedlungsabfällen auf der Grundlage der Herstellung von organisch-mineralischen Düngemitteln.

Das zweite Panel unter Leitung von Dr. Krzysztof Lubkowski, Fakultät für Technologie und Chemieingenieurwesen der Westpommerschen Technologischen Universität Stettin, eröffnete Piotr Selmaj, Vorstandsvorsitzender der Strefa Sp. z o.o. in Warschau, mit Möglichkeiten der Wärmeoptimierung zur Einsparung von Heizkosten. Er argumentierte, dass ein intelligentes Wärmenetz eine gute Idee für Unternehmen, Kommunen, Wohngemeinschaften und Wärmelieferanten ist. Danach erklärte Tomasz Chabelski, Vizepräsident des Unternehmens Evergreen Solutions in Pyrzyce, wie sie mithilfe ihrer FuelCal-Technologie zur Herstellung von organisch-mineralischen Düngemitteln aus organischen Abfälle der Lebensmittelindustrie und Klärschlamm das Abfallproblem lösen und gleichzeitig Geld verdienen. Viktor Barsukov, Direktor des Hauses der Wissenschaft und Technologie in Grodno, ermutigte die Anwesenden in Weißrussland zu investieren. Er bekräftigte, dass Unternehmen und Organisationen in Grodno an einer Zusammenarbeit mit polnischen Unternehmern und Wissenschaftlern interessiert sind. Die nächsten Redner waren Wissenschaftler der Westpommerschen Technologischen Universität Stettin. Professor Zenon Tartakowski von der Fakultät für Technologie und Chemieingenieurwesen sprach über neue Trends und innovative Recyclingtechnologien und Professor Artur Bartkowiak, Direktor des Zentrums für Bioimmobilisation und innovative Verpackungsmaterialien über Perspektiven aktiver und intelligenter Verpackungen. Die Präsentationen beider Professoren als Einführung in die thematischen Workshops, die im Anschluss an die Konferenz stattfanden, stießen bei den Teilnehmern auf großes Interesse. Als nächster Redner sprach Grzegorz Nieradka, Vertreter des Unternehmens Flukar und stellvertretender Koordinator des von der Europäischen Kommission und vom Nationalen Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft geförderten Projekts LIFE EMU NEW, über die Pilotanlage zur Herstellung von Bitumen-Kunststoff-Emulsionen unter Verwendung von Kunststoffabfällen. Für die Dienstleistungen des Regionalen Zentrums für Innovation und Technologietransfer (RCIiTT Regionalne Centrum Innowacji i Transferu Technologii) und Enterprise Europe Network warb der Spezialist für Technologietransfer des RCIiTT Paweł Żebrowski. Abschließend erläuterte Jacek Drożdżal, Vorstandsvorsitzender des Westpommerschen Chemie-Clusters „Grüne Chemie“ die Aktivitäten seines Netzwerkes anhand realisierter internationaler Projekte, darunter die Initiativen CORNET bzw. NATUREEF.

Während der diesjährigen Ausgabe der CHEMIKA EXPO wurde zum ersten Mal ein Wettbewerb für das beste wissenschaftliche Poster zum Thema "Die vielen Gesichter der Chemie" organisiert. Die Gewinner des Wettbewerbs waren Vertreter des wissenschaftlichen Studentenzirkels Agrotechnik von der Fakultät für Umweltmanagement und Landwirtschaft der Westpommerschen Technologischen Universität Stettin.

Ein extrem wichtiger Teil des Forums war für die Unternehmer das Matchmaking B2B. Mit einer Rekordzahl von bis zu 41 Teilnahmen nutzen die Unternehmer aus verschiedenen Teilen Polens sowie aus Schweden, Deutschland und Weißrussland die Kooperationsbörse zum Knüpfen neuer Geschäftskontakte.

Schon jetzt freuen sich die Veranstalter auf eine rege Teilnahme im nächsten Jahr. Das 9. Internationale Wirtschaftsforum CHEMIKA EXPO 2018 wird am 22. März 2018 in Stettin stattfinden.

 

Quelle: www.zielonachemia.eu

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