Wir freuen uns, Ihnen hiermit den weihnachtlichen Dezember Newsletter 2020 des Fonds für kleine Projekte Interreg V A präsentieren zu können.

Hier finden Sie den Newsletter in der deutschen und in der polnischen Version. Bitte schicken Sie den Newsletter auch an Kollegen und mit Ihnen kooperierende Behörden und Institutionen weiter. Helfen Sie uns dabei, möglichst vielen Interessenten Informationen aus unserem FKP - Interreg VA - Programm zugänglich zu machen.

Viel Spaß und Inspiration bei der Lektüre!

Es scheint, als wäre es gestern gewesen, aber seit der historischen Vertragsunterzeichnung auf dem Schloss der Pommerschen Herzöge in Stettin ist ein Vierteljahrhundert vergangen.

In der Geschichte unserer Euroregion Pomerania haben wir schon vieles miterlebt.

Der Beitritt Polens zu der Europäischen Union und in der Folge zum Schengen-Raum waren sehr wichtige Schritte, die zur Integration und Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beigetragen haben.

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Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt wie wichtig es ist, diese Integration zu pflegen und stetig zu erneuern.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir, als Einwohner der Grenzregionen in Europa, die wichtigste Schnittstelle und Pfeiler des europäischen Zusammenlebens bilden. Das beobachten wir jeden Tag, indem wir uns gegenseitig auf vielen verschieden Ebenen begegnen, als Nachbarn, als Mitarbeiter oder auch als Touristen.

Das Zusammenwachsen unserer Grenzregion gehört sicherlich nach wie vor zu den Herausforderungen unserer beiden Vereine. Durch vermehrten Zuzug polnischer Bürger auf die deutsche Seite wird das Zusammenleben zunehmend zur Realität. Aber auch immer mehr deutsche Touristen besuchen die Sehenswürdigkeiten Westpommerns und dringen so tiefer in die polnische Geschichte ein.

Unser gerade gemeinsam erarbeitetes Entwicklungs- und Handlungskonzept der Euroregion Pomerania wird uns dabei Richtschnur für die kommenden Jahre sein und trägt zur Belebung und Festigung der gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen beiderseits der Grenze, die nicht mehr als Trennlinie sondern als das verbindende Element steht, bei.

Dies unterstützen wir seit 25 Jahren. Wir möchten allen, die sich für die Integration der Euroregion Pomerania eingesetzt haben, unseren herzlichen Dank aussprechen.

Leider können wir auf Grund der derzeitigen Corona-Situation unseren 25. Jahrestag der Euroregion Pomerania aktuell nicht entsprechend würdigen. Aber „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Lassen Sie uns diesen Ehrentag gemeinsam, mit all unseren Mitstreitern am 15.12.2021 in würdiger Form in der uckermärkischen Kreisstadt – Prenzlau – begehen.

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Nach dem diesjährigen Zeitplan sollte am 22. Oktober ein weiteres Treffen des Euroregionalen Lenkungsausschusses des Interreg V A Programms Fonds für kleine Projekte stattfinden. Die Situation im Zusammenhang mit der Pandemie machte es den Ausschussmitgliedern jedoch unmöglich, an der Sitzung teilzunemmen. Es wurde beschlossen, dass der Beschluss der Mitglieder zu den Projekten im Umlaufverfahren getroffen wird

Bis zum 22. Oktober wurde eine Entscheidung über die größte Anzahl von Projekten der letzten Zeit und über den größten Kofinanzierungsbetrag in diesem Jahr getroffen. Insgesamt wurden 11 Projekte im Rahmen des Sonder Calls Covid-19 und 6 Projekte im Rahmen des "regulären" Calls genehmigt.

Insgesamt belief sich der Gesamtwert der genehmigten Projekte auf mehr als 0,5 Mio Euro.

 

Am 21. Oktober 2020 wurde das gemeinsame deutsch-polnische Entwicklungs- und Handlungskonzept der Euroregion Pomerania für 2021-2030 auf der Mitgliederversammlung der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V. vorgestellt und von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen. Das Konzept wurde im Rahmen des Interreg VA Projektes „Gemeinsam die Zukunft der Euroregion Pomerania gestalten“ erarbeitet.

In Folge der COVID-19 Pandemieentwicklungen und den geltenden Hygienebestimmungen fand die Sitzung nicht wie geplant in der Geschäftsstelle der Kommunalgemeinschaft Pomerania in Löcknitz, sondern im Kreistagssaal des Landkreises Vorpommern-Greifswald in Pasewalk statt.

Sven Friedrich vom beauftragten Büro INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner stellte den methodischen Ansatz der thematischen Workshops vor und wies auf das große Engagement wichtiger Akteure auf beiden Seiten der Grenze hin.

Er stellte vier zentrale Entwicklungsziele mit den Maßnahmen vor:

•        die Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen,

•        die Stärkung eines innovativen, grünen Wirtschaftswachstums,

•        die Stärkung des Miteinanders in Gesellschaft und Verwaltung und

•        der gemeinsame Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen.

In den Schlussfolgerungen wird darauf verwiesen, dass es für die zukünftige erfolgreiche Entwicklung unserer Euroregion entscheidend ist, gemeinsam mit einer „deutsch-polnischen“ Stimme zu sprechen und alle Aktivitäten zu bündeln.

Michael Sack, Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald und gleichzeitig Präsident der Kommunalgemeinschaft betonte während der Diskussion, dass mit diesem Dokument, die strategischen Grundlagen bis zum Jahr 2030 für unsere Grenzregion geschaffen wurden.

Neben der Präsentation und Zustimmung des EHK wurde der Haushaltsabschluss für das Geschäftsjahr 2019 bestätigt.

Nach fast zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit stellen wir den endgültigen Entwurf des Entwicklungs-und Handlungskonzeptes (EHK) 2021-2030 für die Euroregion Pomerania vor.

Das EHK wurde im Rahmen des Projektes INT120 „Gemeinsam die Zukunft der Euroregion Pomerania gestalten“ erarbeitet.

Euroregion Pomerania - Entwurf des EHK 2021-2030

Das EHK bietet eine inhaltliche Basis für das weitere Zusammenwachsen der Euroregion Pomerania. Zur praktischen Umsetzung haben wird zudem eine Analyse der rechtlichen Strukturen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit durchgeführt und Handlungsempfehlungen mit dem Ziel formuliert, bestehende Kooperationsnetzwerke und –strukturen effizienter zu nutzen und eventuell neue Strukturen aufzubauen.

Kooperationsmodelle in der Euroregion

 

Mit der Umsetzung des Projektes Kontakt- und Beratungsstelle für polnische und deutsche Bürger stellen sich die Stadt Szczecin zusammen mit der Kommunalgemeinschaft POMERANIA bereits seit über 10 Jahren der Herausforderung, die Verständigung zwischen polnischen und deutschen Bürgern und Ämtern sowie auch zwischen Institutionen zu verbessern, die in und um Szczecin grenzüberschreitend tätig sind.

Im Rahmen des Interreg-Projektes wurden zwei Kontakt- und Beratungsstellen eingerichtet, die erste 2009 in Löcknitz im Bürgerhaus, 2011 die zweite in Szczecin im Gebäude der Stadtverwaltung. In beiden wird Deutsch und Polnisch gesprochen. Sie bieten damit Bürgern sprachliche Unterstützung und Beratung in grenzüberschreitenden Angelegenheiten und unterstützen darüber hinaus Ämter und Behörden bei Kontakten untereinander sowie zu den Bürgern.

Aufgrund der Menge und der Komplexität von Vorschriften und Informationen, die für polnische und deutsche Bürger zu beachten sind, wenn sie im Nachbarland wohnen und arbeiten, wurde jetzt im Rahmen des Projekts eine interaktive Broschüre erarbeitet, die wie ein Kompendium online Informationen zu rechtlichen und sozialen Fragen in Polen und Deutschland bereitstellt. Alle Aspekte in der Broschüre werden umfangreich auf Grundlage der geltenden Gesetze und anhand von Beispielen erläutert. Darüber hinaus werden die zugrundeliegenden Quellen verlinkt und führen den Leser auf die Seiten der einzelnen Ämter und Institutionen.

Die Broschüre ist kostenfrei online verfügbar unter folgender Adresse: https://www.pomerania.net/de/component/edocman/grenzueberschreitende-broschuere-leben-und-arbeiten-im-deutsch-polnischen-grenzgebiet.html.

Im Rahmen der von der Stadt Szczecin organisierten Tage der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit findet am 23. Oktober 2020 um 10.00 Uhr eine Online-Konferenz zum Projekt der Kontakt- und Beratungsstellen für polnische und deutsche Bürger statt, in der die Broschüre der Öffentlichkeit vorgestellt und über die Leistungen und das bisher Erreichte im Projekt sowie die weiteren Pläne berichtet wird.

Weitere Einzelheiten zum Programm der Kooperationstage und zu den Möglichkeiten einer Teilnahme an unserer Konferenz finden Sie auf der Internetseite der Deutsch-Polnischen Kooperationstage unter https://dwpn.szczecin.eu/de oder Sie schreiben uns hierfür eine kurze Mitteilung an kontakt@um.szczecin.pl.

Die Kommunalgemeinschaft Europaregion POMERANIA beabsichtigt ab dem 01.01.2021 die mündlichen und schriftlichen Dolmetscher- und Übersetzungsleistungen (Deutsch-Polnisch, Polnisch-Deutsch) für einen Zeitraum von 2 Jahren neu zu vergeben.

Die Leistungen erstrecken sich auf alle in der Kommunalgemeinschaft Europaregion POMERANIA durchgeführten Projekte sowie auf die Leistungen im Gemeinsamen Sekretariat.

Es ist geplant eine Rahmenvereinbarung aus dem Pool der sich meldenden Dolmetscher zu erstellen.

Wir erwarten folgende Leistungen:                       

  • schriftliche Übersetzungen
  • mündliche Dolmetscherleistungen konsekutiv
  • mündliche Dolmetscherleistungen simultan

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 23.10.2020 unter info@pomerania.net .

Mehr als 10.000 Schritte wurden gestern von Mitarbeitern der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V. und des Vereins der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania auf ihrem Weg zur Integration unternommen.

Im Rahmen des Projektes INT180 „Transcoding Pomerania” fand am 24.09.2020 in Greifswald ein „Integrationsworkshop“ statt, an dem mehr als 30 Mitarbeiter der beiden Vereine teilgenommen haben. Das übergreifende Ziel des Treffens war es, die zwischenmenschlichen Beziehungen zu vertiefen, um gemeinsame Aktivitäten für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit noch effektiver zu gestalten und zu steuern.

Große Überraschung für alle Teilnehmer war die Begrüßung der Gruppe von dem Oberbürgermeister der Stadt Greifswald, Dr. Stefan Fassbinder, der wichtige Rolle der Mitarbeiter beider Büros bei der Stärkung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit betonte. Nach dem herzlichen Empfang besichtigen die Teilnehmer die Stadt auf den Spuren der Backgotik, des Meeres und des berühmten Malers Casper David Friedrich. Der nächste Punkt des Programms war ein Workshop „ Von der Natur lernen - Managementstrategien und Teambildung“ in dem Greifswalder Tierpark. Am frühen Nachmittag fuhren die Mitglieder des Treffens mit einem Ausflugsdampfer „Stubnitz“ in das historische Fischerdorf Wieck, wo Sie nach dem Mittagessen die Ruinen des Klosters Eldena besichtigten.

Es war ein schöner Tag, der uns allen bewusst machte, dass wir trotz sprachlicher, mentaler und interkultureller Unterschiede ein gemeinsames Pomerania-Team bilden.

 

 

Am 14.09.2020 in der Geschäftsstelle der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V. in Löckintz haben Mitglieder der Euroregionalen Lenkungskommission weitere COVID-19 FKP-Projekte und FKP-Projekte des regulären Calls bewilligt.

Insgesamt konnten 12 Projekte in Höhe von 346.112,14 Euro (EFRE-Mittel) befürwortet werden.

Nächste Sitzung der Euroregionalen Lenkungskommission ist für den 22 Oktober 2020 geplant.

Der Verein Regenbogen Dialog aus Stargard sucht auf der deutschen Seite einen Partner für die Umsetzung von Fach- und Sprachprojekten für Kinder und Jugendliche, um eine sichere und kreative Art der Freizeitgestaltung für Bewohner zweier Grenzgemeinden zu entwickeln.

Alle erforderlichen Informationen finden Sie hier.

Kontaktperson:

Danuta Tomczyk
Stowarzyszenie Tęczowy Dialog

ul. A. Mickiewicza 4a
73-110 Stargard

Tel.:        +48 608 687 150 
E-Mail: danuta@tomczak.mail.pl
Internet:  www.teczowydialog.pl

 

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