Jatznick bereit für Besucher

Geschrieben von Pomerania Geschäftsstelle
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Rekonstruierte Forstsamendarre mit neu errichtetem Austellungszentrum als touristischer Magnet
Ein Bericht von KLAUS MÖLLER, Redakteur Nordkurier/Pasewalker Zeitung - Teil 1 "Eine mächtige Last ist uns mit der feierlichen Übergabe von den Schultern gefallen." Oberförster Eberhard Behrendt, Leiter der Forstsamendarre Jatznick, verdeutlicht damit seine Gefühle und die seiner sechs Mitarbeiter nach dem Durchschneiden des symbolischen Bandes. Nach den fast fünf Jahre währenden umfangreichen Sanierungs- und Bauarbeiten soll die rekonstruierte Forstsamendarre Jatznick, die um ein neu errichtetes Ausstellungszentrum erweitert wurde, künftig als Stätte der Kommunikation, Lehre und Begegnung dienen.

Die feierliche Übergabe wurde durch den Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, vorgenommen.

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Die Übergabe bildete den Höhepunkt und Abschluss des von der Kommunalgemeinschaft Pomerania organisierten deutsch- polnischen Unternehmerforums zum Thema "Forstliche Saatgutproduktion im Wandel der Zeiten" am 14.12.2007 in Jatznick.

Vor acht Jahren hatte sich der Förderverein Forstsamendarre Jatznick mit dem Ziel gegründet, dieses technische Denkmal zu erhalten, zu rekonstruieren und eine Begegnungsstätte zu schaffen. Des Weiteren sollte sie für den Tourismus weiter geöffnet werden. "Das ist uns nun hervorragend gelungen", schätzte die Vereinsvorsitzende, Sieglinde Reinhold, ein. Noch sei nicht alles fertig, aber "das Objekt hat schon richtig Form angenommen". Die derzeit 33 Vereinsmitglieder wollen aber die Hände noch nicht in den Schoß legen. Nach ersten Vorstellungen soll die Arbeit mit der Bevölkerung, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen, ins Visier genommen werden. "Darüber werden wir uns noch abstimmen", blickt die Vereinsvorsitzende voraus. Die Vereinsmitglieder sowie die zahlreichen prominenten Gäste aus Deutschland und Polen freuten sich erst einmal über den Abschluss der Arbeiten. "Das ist eine sinnvolle Verbindung von Historie und Moderne mit wirtschaftlichem Hintergrund", würdigte Minister Backhaus. Er hob die Einsparungen bei diesem zu 90 Prozent von der Europäischen Gemeinschaft geförderten Projekt hervor: "Bei unseren ersten Schätzungen vor acht Jahren gingen wir von rund 13 Millionen Euro aus. Tatsächlich haben wir nur etwa 3,2 Millionen verbraucht." Nach seiner Auffassung gibt es in Jatznick ein lebendiges Museum, in dem der Samen noch aufbereitet wird. Insbesondere die Nachhaltigkeit zeichne das Projekt aus. "Dieser Komplex Ausstellung1.jpgkönnte sogar als Nationalparkempfangsgebäude fungieren", zeigte Backhaus Visionen auf. Landrat Volker Böhning (Bürgerbündnis) war sich sicher, dass hier ein "touristischer Magnet aus dem Boden gestampft worden ist". In der Schaumanufaktur könne die Bevölkerung den Produktionsprozess verfolgen. Betriebsstättenleiter Eberhard Behrendt versprach, dass sich ein Besuch immer lohnen wird und die Gäste vieles - beginnend vom Samen bis zum Baum - erfahren werden.
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