Deutsch-Polnischer Entwicklungsraum Oder/Neiße (DPERON)

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Auftaktveranstaltung zum neuen deutsch-polnischen Projekt DPERON am 23. Mai 2007 in Eberswalde Zu dem deutsch-polnischen Projekt „DPERON“, das sich schwerpunktmäßig mit Verkehrsinfrastruktur und Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Investitionen zur Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung in dieser Region im Zeitraum 2007 bis 2013 befasst, fand am 23. Mai 2007 mit 75 Teilnehmern im Technologie- und Gewerbepark Eberswalde eine engagierte Auftaktveranstaltung statt.



Der in das Projekt einbezogene Raum mit seinem Zentrum beiderseits der Oder geht von der Ostsee bis hinunter in das Sachsendreieck und damit erfasst es Teilräume von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und den drei Nachbarwojewodschaften.



Durch den Präsidenten der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e. V., Herrn Landrat Schmitz, wurde in seiner Begrüßung herausgestellt, dass mit DPERON ein wichtiger Beitrag zur Intensivierung des planerischen Dialogs im gesamten deutsch-polnischen Grenzraum geleistet wird.

Mit dem Projekt werden notwendige Infrastrukturvorhaben und organisatorische Verkehrsmaßnahmen in der gemeinsamen deutsch-polnischen Region als Ganzes identifiziert, aufeinander abgestimmt und Vorschläge für dringliche prioritäre Einzelmaßnahmen vorgeschlagen. Ein wichtiges Ergebnis wird zugleich ein integriertes Verkehrskonzept für die Euroregion Pomerania sein.



An dem Projekt beteiligt sind die Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e. V., die Gemeinsame Landesplanungsabteilung der Länder Berlin und Brandenburg, die Marschallämter der Wojewodschaften Zachodniopomorskie, Lubuskie und Dolnośląskie und ihre Büros. Eine Kooperation mit ähnlich gelagerten Themen in den INTERREG-Projekten ED-C III „Via Regia“, „Rail Baltica“ und „AB Land Bridge“ wird aktiv gestaltet.



deperon_20070523_02.jpgAuf der Auftaktberatung haben die Vertreter der Projektpartner sowie der Euroregion Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober, der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen, der Marschallämter, des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, der Senatsverwaltung Stadtentwicklung Berlin ihre Erwartungen an den planerischen Dialog und seine Ergebnisse artikuliert und in einem konstruktiven Erfahrungsaustausch vorliegende Ergebnisse, die für den Gesamtraum DPERON eingehen sollten, vermittelt.



Es wurde deutlich gemacht, dass es um die Verknüpfung der Infrastruktur innerhalb der Region zur Stärkung der Mobilität der Bürger und zugleich um die Verbesserung der Anbindung zu den überregionalen Verkehrsverbindungen grenzüberschreitend geht. In den Beiträgen wurde zugleich herausgestellt, dass die Lösung infrastruktureller Fragen Mittel zum Zweck ist und vor allem der Unterstützung der Herausbildung einer gemeinsamen Region beiderseits der Oder/Neiße dient, die sich im Wettbewerb der Regionen innerhalb der Europäischen Union behaupten kann.



Mit dem Projekt DPERON werden die gegenseitigen Kenntnisse zur Entwicklung der Teilräume vertieft, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gestärkt, gemeinsame Vorhaben beschleunigt vorbereitet und damit das Denken der Menschen zusammengebracht.



Ende des Jahres 2007 werden der Öffentlichkeit die Ergebnisse von DPERON vorgestellt.


Internet:
http://www.pomerania.net/main.cfm?l=de&rubrik=2&th=66