Die Landwirtschaft in Polen - fünf Jahre nach dem Beitritt zur Europäischen Union

Geschrieben von SBC Neubrandenburg
Die Landwirtschaft in Polen ist sehr wichtig. Es handelt sich dabei um gesellschaftliche, kulturelle, psychologische und religiöse Aspekte. In ökonomischer Hinsicht werden im landwirtschaftlichen Sektor nur ca. 3 % des Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet. Es wundert also nicht, dass die Mehrheit der Bauern dem EU-Beitritt beunruhigt entgegensah. Sie befürchteten, die großen Verlierer des EU-Beitritts Polens zu sein.

Heute, aus der Perspektive der 5-jährigen EU-Mitgliedschaft Polens lässt sich sagen, dass die düsteren Prognosen der Euroskeptiker nicht eintraten. Polen gewann deutlich an Produktionspotenzial. Der polnische Markt wurde von billigen Lebensmitteln aus dem Westen nicht überschwemmt.

Und obwohl die polnische Landwirtschaft vor großen Herausforderungen wie Modernisierung, Erhöhung der Produktivität und Verringerung der Beschäftigungszahlen steht, bewirken die positiven Folgen des Beitritts zur EU, dass sich die Bauern zum ersten Mal als Gewinner seit den 1989 beginnenden weitreichenden Änderungen fühlen.



Weitere Informationen finden Sie in der Ausgabe Polen-Analysen Nr. 51
Internet:
http://www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen51.pdf