Interreg Europe Projekt „Wildlife Economy“ - 2. Semester

Geschrieben von SBC Greifswald

Vor etwa 1 Jahr startet das genannte Projekt, an dem die Kommunalgemeinschaft Pomerania e. V. zusammen mit weiteren 7 europäischen Partnern teilnimmt, mit einem ersten Partnertreffen in Berlin. Seitdem hat sich in den Regionen der einzelnen Partner einiges getan.

Vieles davon ist auf der Homepage des Projektes und in einem Newsletter beschrieben, die durch das "Communication-Team" des Projektes stets aktuell gehalten werden: https://www.interregeurope.eu/wle/

Neben den Treffen mit den Akteuren (wie Landbesitzern, Umweltverbänden, Unternehmern und Jägern), in denen Ideen und mögliche Strategien entwickelt wurden und werden, wie attraktive Naturlandschaften mit hoher Biodiversität durch innovative Nutzung auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Region darstellen können, fanden auch weitere "Partnertreffen" statt. Eines in der Provinz Alava/Spanien im November 2019 und ein Onlinetreffen, bedingt durch die Corona-Pandemie, am 09.06.2020 . Dort wurde sich über den Stand der Umsetzung in den einzelnen Regionen ausgetauscht, interessante Projekte besucht und diskutiert sowie an der Weiterentwicklung einer Online-Plattform  zum kollektiven Lernen und Wissensaustausch zwischen den Partnern gearbeitet.

Für die deutsch-polnische grenzüberschreitende Region am Oder Delta erarbeitet die Kommunalgemeinschaft Pomerania e. V. zusammen mit ihrem Projektpartner Deutsche Umwelthilfe (DUH) und weiteren Partnern vor Ort Möglichkeiten der wirtschaftlichen Wertschöpfung, zum Beispiel im Naturtourismus und in der Wildtierbeobachtung. Für die Umsetzung der zu entwickelnden Vorschläge und Strategien ist es unabdingbar, dass diese im Einklang stehen mit den Entwicklungszielen im Bereich „Natur & Umwelt“ des Entwicklungs- und Handlungskonzept der Euroregion Pomerania (EHK) für die Jahre 2021-2027 (welches sich derzeit in der Entwurfsphase befindet), weil dadurch eine breite Akzeptanz bei den Interessensvertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft erreicht werden kann. Mit Unterstützung des Büros BTE aus Berlin, das Naturschutz- und Torurismuskonzepte entwickelt, wurde daher versucht, den Wildlife-Economy-Ansatz an geeigneter Stelle bestmöglich im EHK zu verankern. Im Herbst 2020 wird das EHK veröffentlicht werden. Daraufhin ist ein 2. großes "Stakeholder-Meeting" im Oder-Delta geplant, in dem auf der Grundlage des EHK Vorschläge für einen "Regionalen Aktionsplan Wildlife Economy" entwickelt werden sollen. Außerdem wird die Möglichkeit der Teilnahme einer Studienreise ins Donaudelta vorgestellt, in dem "Wildlife" schon seit einigen Jahren erfolgreich vermarktet und ein Teil der Einnahmen in den Naturschutz reinvestiert wird. Ein "best-Practice"-Beispiel also.

Wir suchen weiter Mitstreiter aus Wirtschaft, Verwaltung, Vereinen und Verbänden, die Ideen haben, wie Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung im Oder-Delta besser verknüpft werden können oder mehr darüber lernen möchten. Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte gern an Oliver Pielmann, Tel.: +49 3834 550593, sbc.greifswald@pomerania.net

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