Gemeinsam die Zukunft der Euroregion Pomerania gestalten

Geschrieben von Joanna Fajfer-Ślósarek
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Am Freitag, den 19.06.2020 trafen sich die Staatssekretäre Dr. Stefan Rudolph, aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, Herr Jobst-Hinrich Ubbelohde, Staatssekretär im Ministerium der Finanzen und für Europa und Beauftragter für Brandenburgisch-Polnische Beziehungen des Landes Brandenburg und Herr Bernd Schubert, Vertreter des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern zu einem Arbeitsgespräch in der Geschäftsstelle der Kommunalgemeinschaft Pomerania in Löcknitz.

An dem länderübergreifenden Treffen nahmen weiterhin Frau Karina Dörk, Landrätin des Landkreises Uckermark und Herr Michael Sack, Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald, als Vertreter des Präsidiums der Kommunalgemeinschaft Pomerania sowie die Geschäftsführerin, Frau Andrea Gronwald und der stellv. Geschäftsführer, Herr Udo Hirschfeld, teil.

Im Mittelpunkt der Beratung standen Aspekte zur Ausrichtung der Zuständigkeiten in der neuen Förderperiode bis 2027.

Themenschwerpunkte waren u.a. die Gestaltung der Metropolregion Stettin, die aktuelle und künftige Umsetzung des Fonds für kleine Projekte durch die Euroregion Pomerania sowie Fragen für die perspektivische Ausrichtung des Interreg Förderprogrammes.

Fragen des Schullastenausgleiches, des ÖPNV, der Anerkennung von Berufsabschlüssen im Nachbarland standen ebenfalls zur Diskussion.

In Folge der Auswirkungen der Corona Krise und der damit verbundenen eingeschränkten Möglichkeiten der direkten Begegnung im Fonds für kleine Projekte erarbeitete der Verein der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania gemeinsam mit der Kommunalgemeinschaft Pomerania als Lösung einen innovativen COVID Sonder-Call. Dieser wurde bereits am 07.05.2020 veröffentlicht. Der COVID Sonder-Call hat zum Ziel unter sehr vereinfachten Bedingungen für die Antragsteller, Auswirkungen der Corona Krise zu mildern bzw. zu bekämpfen. Neu dabei ist, dass erstmals eine Pauschalförderung im Antragsverfahren greift, d.h. keine Einzelbelegprüfung erfolgt. Bisher gingen auf deutscher Seite 12 projektreife Vorschläge ein, die gegenwärtig mit den Antragstellern beraten werden.

Zum Abschluss des Treffens betonte Frau Gronwald, die Gastgeberin der Arbeitssitzung, die Notwendigkeit, die Auswirkungen der COVID/19-Pandemie, die alle Aspekte des sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in der Grenzregion betreffen, zu berücksichtigen. Um den Bedürfnissen gerecht zu werden, haben beide Vereine beschlossen, die im aktuellen Entwicklungs-und Handlungskonzept 2021-2027 ausgearbeiteten Maßnahmen im Hinblick auf diese Entwicklungen kritisch zu analysieren und Empfehlungen für ihre Modifizierung bzw. künftige krisensichere Umsetzung zu formulieren und in das EHK aufzunehmen.