Euroregion Pomerania erhält den Goerdeler-Preis für ihre Strategie zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie

Die Verleihung des Goerdeler-Preises fand am 1. Oktober 2021 in der Oberen Wandelhalle des neuen Rathauses der Stadt Leipzig statt. Gestiftet wurde der Preis von der Stadt Leipzig, der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit für „Vorbildliche Maßnahmen zur Überwindung der Corona bedingten Krise“. Der seit 2016 ausgelobte Preis für Kommunalpolitik wurde in dieser Ausgabe neben der Euroregion Pomerania auch an die Stadt Essen verliehen. Das Preisgeld betrug jeweils 2000 Euro. Neben den beiden Hauptpreisen wurden vier Städtepartnerschaften ausgezeichnet, darunter Frankfurt (Oder) mit der polnischen Partnerstadt Słubice, QuattroPole (Metz, Saarbrücken, Trier, Luxemburg), Nalbach mit der Partnerstadt Assiè-Koumassi an der Elfenbeinküste und Darmstadt mit der italienischen Partnerstadt Brescia.

Nach Ansicht der Jury haben sowohl die Euroregion Pomerania als auch die Stadt Essen in grenzüberschreitenden Partnerschaften Kommunalpolitische Konzepte zur Bewältigung der Folgen der COVID-Pandemie entwickelt und umgesetzt.

Unser Verein -die Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania hat sich mit dem Sonder-Call COVID-19 im Rahmen des Fonds für kleine Projekte unter der Zielstellung "Bekämpfung der Pandemie COVID-19 und ihrer Folgen in der Euroregion POMERANIA“ letztes Jahr beworben.

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Foto: Stadt Leipzig/M. Dabdoub

Der Sonder-Call, der im Mai 2020 durch beide Trägervereine der Euroregion POMERANIA, den Verein der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania und die Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania, ins Leben gerufen wurde, war eine Antwort auf die außergewöhnliche Situation für die Antragsteller und damit der Bewohner unserer Grenzregion. Infolge der Pandemie konnten sie sich nicht mehr grenzüberschreitend begegnen. Dieser innovative, nur in unserer Euroregion ausgearbeitete Ansatz, widmet sich speziell Aktivitäten, die zur Überwindung der Folgen der Pandemie dienen. Es werden innovative Lösungen zur Aufrechterhaltung und Entwicklung der sozialen und kulturellen Zusammenarbeit, die Erarbeitung von grenzüberschreitenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus und Modellvorhaben im Rahmen der Online-Bildung unterstützt.

Das Interesse am Sonder-Call war für uns eine große Überraschung. Die positive Resonanz unserer Aktivitäten beweist nicht nur die Dauerhaftigkeit der über Jahre hinweg aufgebauten Partnerschaften, sondern, was noch erfreulicher ist, die Bereitschaft, in schwierigen Zeiten wie die einer Pandemie auf besondere Lösungsansätze zurückzugreifen. Von Mai bis zum Ende des September 2021 wurden insgesamt 152 Projekte eingereicht. Davon 61 auf der deutschen Seite und 91 auf der polnischen Seite. Der Gesamtbetrag der eingereichten Projekte beträgt fast 5 Millionen Euro.

Ursprünglich sollte die Preisverleihung am 2. Februar 2021 stattfinden, musste jedoch Aufgrund der Pandemie verschoben werden. Der 2. Februar ist dem Gedenken von Carl-Goerdeler gewidmet, der am 2.Februar 1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde.

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